Salem, Maerz '19
Stefansfeldkapelle Salem
Genauer Sancta Maria Victoria oder Maria vom Sieg, auf Anweisung des Abtes Stefan Jung vom Baumeiser Franz Beer anno 1710 erbaut. Da hatte Habsburg gerade die Tuerkenkriege gewonnen und das war ein sehr uebliches Patrozinium.
Die besonders huebscheTuerklinke der Kapelle
Eisengitter im Innenraum. Dahinter verbirgt sich sehr moderne praktische Bestuhlung.
Der Innenraum jenseits des Gitters. Verschiedene Feichtmayers sollen an der orginalen Ausstattung beteiligt gewesrren sein...
Die Madonna vom Hochaltar. Eine sehr gemaessigte fuer ein Sancta Maria Victoria Patrozinium. Sie hat nur ihr Kind in einem auffaelligen Kleidchen mit franzoesischen Fleur-de-Lys Muster auf dem Arm, um sie herum gibt es gar keine unschuldigen Schlangen, Drachen, Teufelchen oder gar am Hals geteilte Muselmanen im Turban zu betrauern. Sie steht einfach nur da und schaut dabei verdaechtig neugotisch vertraeumt aus.
Die innere Kuppel, soweit man durch das Eisengitter eben hineinsehen kann. Hoch oben gibt es einen goldenen Strahlenkranz und gemalte Rosen in Pokalen.
Das gekroente Herz ganz oben auf dem Eisengitter ist dick vergoldet.
Fensterausschnitt der Stefansfeldkapelle. Mit Gold umwundene Lorbeer Girlanden trennen einen eher schmalen Purpurrand von der schlichten Hauptflaeche aus sehr lichtdurchlaessigem aber undurchsichtigem Glas.
Kirchmauer mit zwei alten aber leserlichen Grabtafeln und einem ausschlagenden Busch.
Babyengel mit Decke oder Schleier auf einem aufwaendigeren Epitaphramen auch an der Aussenwand.
Ein Gethsemane Diorama hinter Glass
Detail aus der weniger spiegelnden Ecke. Es war ein etwas ironisches Sonnenduell. Die echte schien gegen die Gemalte im Diorama zu gewinnen und bald alles auszublenden. Es ist beeindruckend, wie gut sich die Farben darin trotzdem halten. Die schlafenden Juenger hatten so viel Gegenlicht, das man sie kaum ansehen konnte.
Ein Ladenfenster an Hauptstrasse durch Salem-Stefansfeld.
Schloss Salem
So wie Hofen eim ehemaliges Kloster dass sich eine Adelsfamilie bei der Saekularisation gekauft hat. Dem Markgraf von Baden gehoerte die riesige alte Zisterzienseranlage bis 2009, dann erwarb das Land Baden-Wuerttemberg das meisste davon. Seither ist es eine ziemliche Baustelle und schwierig davon Bilder zu bekommen die keinen Kran enthalten.
Ein Blick vom Zaun an der Rueckseite im vorbeigehen. Soweit es nur frisch gestrichen da steht, ist es schon recht schoen geworden. Im Westen leider nix neues, nur Kraene, also das mit dem Gesammteindruck wird so schnell nix.
Aach Bruecke unterhalb vom Salemer Schlosspark. Da kommt der Bach unter einem Gebaude durch. Gleich dahinter biegt der Weg zu den Weihern ab.
Schloss Salem von etwas weiter weg gesehen. Links ist die Schulter vom Leopoldsberg. Ein gnaediger noch sehr lichter Laubbaum kaschiert alle Kraene aber laesst den Muensterturm erahnen.
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Schloss Salem vom Praelatenweg aus gesehen. Schloss Heiligenberg ist rechts auch zu sehen, aber sehr weit weg.
Salemer Aach
Blick Flussabwaerts zum Leopoldsberg mit geschnittenen Korbweiden.
Spiegel in der Hecke bei einer Nebenausfahrt von Schloss Salem. Uns sieht man auch, aber ziemlich schlecht obwohl ich extra aus dem Schatten getreten bin und Karl lebhafte Farben traegt.
Ein Blick auf das Torgebaeude von Schloss Salem vom Parkplatz
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