Montréal
Am 13.12. hob ein Flieger ab aus dem Winnipegger Dauer-Eis. Sein Ziel war der Matsch von Montréal und seine Fracht zwei bibbernde Austauschstudenten.
Kaum angekommen im Paris Nordamerikas, wurden die beiden in die Mont-Royal Nachbarschaft verfrachtet - da soll noch einer mitkommen: Montréal, Mont-Royal - bitte was?
Dafür war's - dem verwirrenden Namen zum Trotze - schön und beinahe pittoresk.
Und nicht einmal der Matsch behelligte unsere zwei Traveller: Er war noch im Schnee gebunden. In Schnee so tief, dass J. beinahe darin versank.
Das sollte sich allerdings schnell ändern: Die beiden suchten im Olympiastadion nicht etwa den besten Ausblick, sondern schlicht Unterschlupf vor Nässe und Matsch. Und bekamen den Ausblick beinahe gratis (10.50CA$) dazu - beinahe bis zum Horizont!
Unsere Helden verzagen natürlich nicht über unbotmäßigem Wetter, sie finden sogar noch die Muße, sich an schönen Verkehrsschildern zu erfreuen.
Und schließlich meint es sogar noch das Wetter gut mit ihnen!
Am letzten Tage strahlen nicht nur die Kirchen vor Wattewölkchen am blauen Himmel,
...auch die moderneren Teile der Stadt zeigen sich im besten Lichte. Ohne das die bescheidene Kamera unseres Erzählers auch kein Bild aufzunehmen vermag.
Zum krönenden Abschluss schaffte es dann sogar das Gepäck trotz Anschlussfluges bis in die Prärie zurück. Der Trick: Den Flieger nicht wechseln.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann frieren sie noch heute. (Falls sie noch in Winnipeg sind)
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